Körper und Seele. Nur gemeinsam stark.

Was ist eine psychiatrische Diagnostik? Obwohl die psychiatrische Diagnostik ohne bildgebende Verfahren wie zum Beispiel CCT oder MRT/Kernspin heute undenkbar ist, steht am Anfang immer das vertrauliche Gespräch. In diesem wollen wir – über die somatischen (alternativ: körperlichen) Symptome hinaus – den Patienten, sein soziales Umfeld und seine verschiedenen Lebensbereiche besser bzw. „gründlich kennenlernen“, so die deutsche Übersetzung für das griechische Verb „diagnoskein“.

 

Depressionen, Angststörungen oder Psychosen zeichnen sich meist nicht nur durch rein seelische Symptome aus. So können permanente Rückenschmerzen (im HWS-, BWS- oder LWS-Bereich) unter Umständen Ausdruck eines seelischen Leidens sein. Umgekehrt kann eine Unterfunktion der Schilddrüse ähnliche Symptome auslösen wie eine Depression. Deshalb gehört zu einer fundierten psychiatrischen Diagnostik auch eine den jeweiligen Umständen angemessene begleitende somatische Ausschlussdiagnostik.

Diese Ausschlussdiagnostik umfasst zum Beispiel …

  • Die craniale Bildgebung des Kopfes wie CCT oder cMRT/Kernspin (in Zusammenarbeit mit entsprechenden Praxen/Instituten für Radiologie)
  • Stoffwechseluntersuchungen von Schilddrüse, Niere, Leber, Entzündungswerte, Vitalstoffe etc. (meist in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Hausarzt)
  • Testpsychologie zur Differentialdiagnose und Abgrenzung von Begleiterkrankungen (Depression/Demenz/ADHS etc.)
  • Optional: EEG, Gefäßuntersuchungen etc.

 

Therapie:

Abhängig von der individuellen Situation bezüglich Diagnose, Akuität (alternativ: Intensität/Heftigkeit), Anliegen des Betroffenen und ärztlicher Einschätzung.

Aufklärung und Beratung:

    1. Ist eine Therapie möglich oder überhaupt notwendig? Dies wird mit jedem Betroffenen individuell besprochen und abgewogen
    2. Was spricht für einen rein schulmedizinischen Ansatz mit medikamentöser Behandlung?
    3. Was spricht für einen – je nach Zeitpunkt der Therapie – sinnvollen Dreiklang aus Schulmedizin, Bewegungstherapie und Homöopathie?
    4. Steht ein möglicher Wechsel auf eine z.B. nicht medikamentöse Option mit dem „Weltbild“ des Betroffenen in Einklang?

 

Wer bereits positive Erfahrungen mit Yoga, Qigong, Meditation, absolvierte Behandlungen mit Homöopathie, energetischer Medizin gemacht hat, wird hier natürlich leichter Vertrauen aufbauen können wie jemand, der hier noch gar keine Berührungspunkte hat.

 

Psychotherapie:

  • Wir bieten grundsätzlich keine leitlinienorientierte Psychotherapien an, prüfen jedoch bei entsprechender Indikation. Im Anschluss werden Betroffene bei Bedarf an niedergelassene psychologische Psychotherapeuten vermittelt
  • Begleitend bzw. vorbereitend auf ambulante wie stationäre Settings versuchen wir, den Betroffenen auf seine persönliche Weise an seinem Standpunkt abzuholen und ihm „mentales Handwerkszeug“ zu vermitteln.
  • Dadurch können sich klassische Psychotherapien, Reha-Behandlungen oder stationäre psychiatrische/Psychosomatische Aufenthalte etc. deutlich effektiver gestalten – ohne dabei miteinander zu konkurrieren.

Adresse:

Dr. med. Alexander Metz
Martin-Binder-Ring 3
85276 Pfaffenhofen

Kontakt:

Tel.: 08441 / 78 78 610
Fax: 08441 / 78 41 61
Mail: termine@neuroteam-metz.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 08.00 – 13.00 Uhr
Montag: 14.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag: 15.00 – 18.30 Uhr

Tel. Anmeldezeiten:
Montag bis Freitag: 09.00 – 12.00 Uhr

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